Die Preise für Photovoltaikanlagen sind in den letzten Jahren deutlich gefallen – und 2026 ist ein guter Zeitpunkt für die Investition. Trotzdem bleibt die häufigste Frage: Was kostet eine PV-Anlage konkret für mein Haus? In diesem Beitrag geben wir Ihnen aktuelle Preisspannen, erklären die wichtigsten Kostenfaktoren und zeigen, wann sich eine Anlage in Geretsried und Umgebung rechnet.
Was kostet eine Photovoltaikanlage 2026?
Der Preis einer schlüsselfertigen PV-Anlage in Deutschland liegt 2026 im Durchschnitt bei rund 1.000 bis 1.600 Euro pro Kilowattpeak (kWp) – inklusive Wechselrichter, Montage und Netzanmeldung. Seit Januar 2023 gilt 0 % Mehrwertsteuer auf PV-Anlagen für private Wohngebäude, was die Anschaffung gegenüber früheren Jahren spürbar günstiger macht.
| Anlagengröße | Ohne Speicher | Mit 10-kWh-Speicher |
|---|---|---|
| 5 kWp (kleines Dach) | 5.000 – 8.000 € | 12.000 – 15.000 € |
| 8 kWp (typisches EFH) | 8.000 – 12.000 € | 14.000 – 18.000 € |
| 10 kWp (Standard EFH) | 9.700 – 14.300 € | 12.500 – 17.450 € |
| 15 kWp (großes Dach) | 14.000 – 20.000 € | 21.000 – 28.000 € |
Diese Angaben basieren auf aktuellen Marktpreisen (Stand August 2026, Quellen: Fraunhofer ISE, Branchendurchschnitt). Die tatsächlichen Kosten für Ihre Anlage hängen von mehreren Faktoren ab – dazu mehr im nächsten Abschnitt.
Was beeinflusst den Preis einer PV-Anlage?
1. Anlagengröße und kWp
Größere Anlagen sind pro kWp günstiger als kleinere – ähnlich wie beim Großeinkauf. Eine 10-kWp-Anlage kostet weniger pro kWp als eine 5-kWp-Anlage. Die optimale Anlagengröße richtet sich nach Ihrem Jahresstromverbrauch und der verfügbaren Dachfläche. Als Faustregel gilt: Für 1 kWp Leistung benötigen Sie etwa 5 bis 6 m² Dachfläche.
2. Dachform und Montageaufwand
Ein einfaches Satteldach nach Süden ausgerichtet ist die günstigste Voraussetzung. Flachdächer sind durch die nötige Aufständerung 10 bis 20 % teurer. Bei Dächern mit Gauben, Kaminen oder Dachfenstern steigt der Montageaufwand – rechnen Sie mit einem Aufpreis von 500 bis 1.500 Euro bei komplexen Dachabschnitten.
3. Stromspeicher
Ein Batteriespeicher erhöht den Eigenverbrauchsanteil von typischerweise 30 % (ohne Speicher) auf etwa 60 % und mehr. Die Speicherpreise sind 2026 gegenüber dem Vorjahr um rund 18 % gesunken. Ein 10-kWh-Speicher kostet aktuell zwischen 2.650 und 3.550 Euro zusätzlich zur Anlage.
4. Zählerschrank
Ältere Zählerschränke sind oft nicht für den Anschluss einer PV-Anlage ausgelegt. Fehlt ein freier Stromkreis oder entspricht der Zählerschrank nicht den aktuellen Vorschriften, muss er vor der Anlageinstallation erneuert werden. Diese Kosten werden häufig unterschätzt und sollten im Angebot explizit aufgeführt sein.
Praxistipp: Lassen Sie den Zählerschrank bei der Vor-Ort-Besichtigung immer mitprüfen. Bei energietec connect ist das Teil der kostenlosen Erstberatung – so gibt es beim Angebot keine bösen Überraschungen.
Einspeisevergütung 2026: Was bringt der eingespeiste Strom?
Strom, den Sie nicht selbst verbrauchen, können Sie ins öffentliche Netz einspeisen und werden dafür vergütet. Die aktuelle Einspeisevergütung (Stand August 2026) beträgt:
- 7,71 Cent/kWh für Anlagen bis 10 kWp (Volleinspeisung)
- 6,38 Cent/kWh für den eingespeisten Anteil bei Eigenverbrauch (bis 10 kWp)
Die Vergütung gilt für 20 Jahre ab Inbetriebnahme und ist gesetzlich garantiert. Sie allein deckt die Investition nicht – der wirtschaftliche Vorteil liegt vor allem im Eigenverbrauch: Jede selbst verbrauchte Kilowattstunde Solarstrom erspart Ihnen den Kauf zu aktuellen Netzstrompreisen von rund 32 Cent/kWh.
Wann rechnet sich eine PV-Anlage?
Bei einem Strompreis von rund 32 Cent/kWh und einer Einspeisevergütung von 7,71 Cent/kWh amortisiert sich eine typische 10-kWp-Anlage in Süddeutschland in 8 bis 12 Jahren. Danach produziert die Anlage weitere 15 bis 20 Jahre praktisch kostenlosen Strom.
| Szenario | Jährliche Ersparnis | Amortisation |
|---|---|---|
| 10 kWp, ohne Speicher | 1.400 – 2.000 € | 8 – 10 Jahre |
| 10 kWp, mit 10-kWh-Speicher | 1.800 – 2.800 € | 9 – 12 Jahre |
Standort Geretsried und der gesamte Münchner Süden gehören mit über 1.200 Sonnenstunden pro Jahr zu den ertragsstärksten Regionen Deutschlands für PV-Anlagen – ein Vorteil gegenüber norddeutschen Standorten.
Steuervorteile und Förderung 2026
- 0 % Mehrwertsteuer: Seit Januar 2023 unbefristet gültig für PV-Anlagen, Speicher, Wechselrichter und Montage an privaten Wohngebäuden (§ 12 Abs. 3 UStG).
- Einkommensteuerbefreiung: Der Betrieb einer PV-Anlage bis 30 kWp ist seit 2023 von der Einkommensteuer befreit – keine Gewinnermittlung notwendig.
- KfW-Kredit 270: Zinsgünstiger Kredit für die Finanzierung von PV-Anlagen – aktuell nutzbar für Privathaushalte.
- Regionale Förderungen: Der Freistaat Bayern und einzelne Kommunen bieten zusätzliche Zuschüsse von 500 bis 3.000 Euro. Den aktuellen Stand für Geretsried und den Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen erfragen Sie am besten direkt bei der zuständigen Gemeinde.
Wie läuft die PV-Installation bei energietec connect ab?
- Kostenlose Erstberatung: Wir besprechen Ihren Stromverbrauch, die Dachsituation und Ihre Ziele.
- Vor-Ort-Besichtigung: Prüfung von Dach, Ausrichtung, Zählerschrank und Einspeisemöglichkeit.
- Festpreisangebot: Verbindliches Angebot mit allen Komponenten, Montage und Netzanmeldung.
- Schlüsselfertige Montage: Installation von Modulen, Wechselrichter, Speicher und DC/AC-Verkabelung.
- Anmeldung: Wir übernehmen die Anmeldung beim Netzbetreiber und die Eintragung im Marktstammdatenregister.
- Inbetriebnahme und Übergabe: Vollständige Dokumentation und Einweisung.
Fazit: Jetzt ist ein guter Zeitpunkt
Die Kombination aus gesunkenen Modulpreisen, 0 % Mehrwertsteuer, garantierter Einspeisevergütung und steigenden Netzstrompreisen macht 2026 zu einem günstigen Zeitpunkt für die Investition in eine PV-Anlage. Was Ihre Anlage konkret kostet, lässt sich jedoch nur nach einer Vor-Ort-Besichtigung seriös beantworten – pauschale Online-Rechner können die Dachsituation und den Zählerschrank nicht beurteilen.
Sie möchten wissen, was eine Photovoltaikanlage auf Ihrem Dach kostet? Wir kommen zur kostenlosen Erstberatung – in Geretsried, Wolfratshausen, Bad Tölz, Starnberg und im gesamten Münchner Süden.
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